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Geschichte

Der Teufel treibt die Ochsen

Sage zur Entstehung

Einst pflügte der Teufel die Spree. Er pflügte mit zwei schwarzen Ochsen und lautem Gebrüll. Das ging schwer, die Ochsen kamen nicht so recht vom Fleck. Da nahm der Teufel seine Mütze und warf sie vor Wut nach den Ochsen. Die sprangen vor Schreck kreuz und quer - darum ist die Spree heute so krumm und stark verzweigt.

400 000 - 20 000 v.Chr.

Der Ursprung des Spreewaldes beruht auf der letzten Eiszeit vor ca. 20.000 Jahren. Durch den Abfluss der Schmelzwässer, die grosse Mengen an Schwemmsand zurückliessen, wurde das ohnehin geringe natürliche Fliessgefälle der Spree zusätzlich veringert. Dadurch entstand ein sogenanntes Binnendelta, in dem sich die Spree fächerartig mit den heute bekannten Wasserläufen (Fliesse gennant) ausbreitete. So entstand eine idyllische Flusslandschaft - der Spreewald.

7. bis 8. Jh. n. Chr.

Im 7. Jahrhundert waren Slawen die ersten Sielder im Spreewald, die sich auf die gebildeten Inseln zurückzogen. Sie kultivierten das unwegsame Land, bauten Blockhäuser, Boote und Brücken und vernetzten die Wasserarme mit Kanälen. Lange Zeit wurden die Gehöfte nur auf den Wasserwegen mit Kähnen befahren.

10. Jh.

Germanische Ostkolonisation.

1304

Brandenburg erwirbt die Lausitz von den Wettinern.

1618 - 1648

Die Bevölkerung der Lausitz sucht während des Dreissigjährigen Krieges Zuflucht im schwer zugänglichen Spreewald.

1748

Erste Leinenproduktion in Burg.

Mitte des 19. Jh.

Anfang des Braunkohleabbaus in der Lausitz.

1950 - 1974

Stauseen am Oberlauf der Spree, sowie Nord- und Südumfluter verhindern Überflutung und Trockenzeit im Spreewald.