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Gurkenradweg

Gurkenradweg Der Gurkenradweg beginnt in Lübbenau mit Schlosspark und Kahnfährhäfen über Lübben mit dem historischen Schloß und Wappensaal über Golßen und Krausnick gelangt man zum Neuendorfer See, weiter entlang von Gurkenfeldern über Alt Schadow, Groß Leuthen, Schlepzig, Lübben, Alt Zauche, Neu Zauche, Straupitz, Burg, Dissen, Peitz, Cottbus mit Branitzer Park, Schloss und Marstall, Werben, Burg, Suschow, Stradow, Raddusch mit der Slawenburg, Leipe, Lehde zurück nach Lübbenau.

Spreeradweg

Der Spreewald ist nicht nur für sein frisches Gemüse, Kahnfahrten und die Tradition der Sorben bekannt, sondern auch für sein gut ausgebautes Radwegenetz. Auf dem mehr als 250 Kilometer langen, weit verzweigten und flachen Wegenetz lässt sich der Spreewald mit dem Fahrrad vor allem unkompliziert erkunden. Die bedeutendsten Radwege sind der Gurken- und der Spreeradweg.

Der Spreeradweg verbindet die beschauliche Oberlausitz mit dem Spreewald und führt von hier aus weiter bis in die deutsche Hauptstadt. Er ist ein perfekter Radweg für Radfreunde, die Ruhe und Natur lieben. Ob hügelig oder angenehm flach oder beides im Wechsel, auf einer Gesamtlänge von 404 Kilometern geht der Radfernweg auf vorwiegend asphaltierten Strecken direkt am Wasser entlang oder durch Waldgebiete. Die Verkehrsbelastung ist sehr gering und somit besteht ein hohes Sicherheitsniveau. Über 50 Bett und Bike-Betriebe liegen gut verteilt entlang der Strecke und eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist auch gegeben.

Die mit vier Sternen klassifizierte ADFC-Qualitätsradroute beginnt in der Sächsischen Oberlausitz. Von den drei Quellen der Spree fährt man zunächst in Richtung Bautzen. Die Strecke ist hier etwas hügeliger. Am Radweg finden sich liebevoll-renovierte Umgebinde-Häuser. Ihr charakteristischer Baustil verbindet die ursprünglich eingeschossigen Blockhäuser der Sorben mit mehrgeschossigem Fachwerkbau-Stil, den Siedler im 15. und 16. Jahrhundert mitbrachten. Nach etwa 30 Kilometern erreicht man das Dorf Taubenheim. Interessant und eine Rundfahrt wert ist hier der acht Kilometer lange Sonnenuhrenpfad, der die Geschichte der Sonnenuhren aufzeigt.

Weiter führt der Spreeradweg in das schöne denkmalgeschützte Bautzen. Ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich immer und vielleicht auch ein Blick von den zahlreichen Türmen. Die Route von Bautzen in Richtung Spremberg führt nun durch das, von der UNESCO geschützte Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Die Oberlausitz zählt übrigens zu den größten wirtschaftlich genutzten Teichgebieten Europas. Erleben Sie die Kulturlandschaften mit ihrer seltenen Fauna und Flora hautnah!

Im nächsten Abschnitt des Radfernweges erfährt man den Gegensatz von Naturschutz zu Raubbau an der Natur. Im Braunkohletagebau Nochten werden um die 18 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Die Landschaft wurde und wird hier umgewühlt. Auf einem 30 Meter hohen Aussichtsturm ist der Tagebau gut einzusehen. Das Restaurant in der Information bietet die Möglichkeit eine Pause einzulegen und die gigantischen Bagger, Förderbänder und Kühltürme mit Abstand zu besichtigen. Die Route wird anschließend in Richtung Spremberg fortgesetzt.

In Spremberg und im 25 Kilometer weiter entfernten Cottbus können nun wieder kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie Kirchen, Schlösser und Museen besichtigt werden, bevor man im Spreewald einradelt. Über Burg, Lübbenau, Lübben und Krausnick passiert der Spreeradweg die schönsten Gegenden des Spreewaldes und bietet ein unbeschwertes fahren auf meist separaten und befestigten Wegen. Wer sich bis hierhin noch nicht genug ausgepowert hat, kann in zwei bis drei weiteren Etappen entlang der Spree noch bis nach Berlin weiter radeln. In der quirligen Metropole endet der Spreeradweg dort, wo die Spree in die Havel mündet. Wer es bis hier hin geschafft hat, konnte definitiv viele unvergessliche Reiseeindrücke sammeln, einzigartige Kleinode und eine bunte Kulturvielfalt entdecken und sich in den vielfältigen Landschaften entlang der Spree richtig gut erholen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Radtouren am Spreeradweg bzw. im Spreewald!

Quelle: http://www.augustustours.de/de/